von Dr. Rudolf P. Baumann
Erschienen in der Fachzeitschrift «Der
Pathologe»
18:S33-S39 * Springer-Verlag 1997
Die Vereinsgeschichte der Schweizer Pathologie geht auf das
Jahr 1935 zurück und umfaßt demnach 61 Jahre. In dieser Zeit
des politischen Umbruchs gründeten die an 5 Universitätsinstituten
und 5 Prosekturen tätigen 15 Wissenschafter die Freie Vereinigung
der Schweizer Pathologen, die bis zum Jahr 1969 in ihrer ursprünglichen
Form existierte.
Die Tätigkeit fand im wesentlichen an den Jahresversammlungen
statt, wo jeweils in freien Vorträgen Ergebnisse der experimentellen
Forschung und neue Erkenntnisse aus klinischen Beobachtungen
in freien Mitteilungen dargestellt wurden.
1970 hat eine grundlegende Änderung der Strukturen stattgefunden;
die Anliegen der Berufspolitik sind in der Folge dem Fachausschuß
der spezialisierten Pathologen übertragen worden. Dieses Gremium
hat sich 1978 eigene Strukturen gegeben und sich intensiv
vor allem den Fragen der Weiter- und Fortbildung und der Abgeltung
der bioptischen und zyto-pathologischen Leistungen (Tarife)
gewidmet. In neueren Zeit sind als weiterer wesentlicher Inhalt
Probleme der Qualitätssicherung behandelt worden.
Die Gesellschaft für Pathologie hat weiterhin jährlich einen
Kongreß und ein Schnittseminar veranstaltet, so daß schließlich,
zusammen mit der Swiss Division der International Academy
of Pathology drei nie völlig unabhängige Gruppierungen nebeneinander
existierten. Dieser komplizierte Zustand hat 1996 mit einer
weiteren, grundsätzlichen strukturellen Reorganisation ein
Ende gefunden. Heute sind in der (neuen) Schweizerischen Gesellschaft
für Pathologie sowohl klinisch tätige Fachärzte mit staatlich
anerkanntem Diplom wie in der Forschung aktive, Veterinärpathologen
und zahlreiche, auch in Ausbildung stehende Pathologen vereinigt.
Die Arbeit schließt mit einer Analyse der 1732 Beiträge, die
an den Jahresversammlungen von 1935 bis 1996 vorgetragen wurden.
Den vollständigen 22-Seitigen Bericht
können Sie als PDF Dokument öffnen.
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